Alle Fußballevents Live und ohne Werbung.
Alle TV Highlights Live und ohne Werbung.
Kein anderes Medium hat eine vergleichbare Verbreitung wie Radio und Fernsehen erreicht. Im Folgenden berichte ich von den ersten Versuchen des Deutschen Fernsehens, die Fernsehentwicklung unter dem Nationalsozialismus, aber auch über Fernsehsender und den Deutschen Fernsehpreis.
Entstehung des deutschen Fernsehens:
Paul Nipkow wird als Erfinder des Fernsehens bezeichnet, da er im Jahr 1883ein
elektrisches Teleskop, welches mit Hilfe einer rotierenden Scheibe, die mit
spiralförmig angeordneten Löchern versehen war, erfand. In Deutschland gilt der
31. August 1928 als Startdatum des Fernsehens durch das Telehor von D. von
Mihály, der sein Gerät an der 5. Großen Deutschen Funkausstellung Berlin 1928
präsentierte.
Erste Funk-Ausstrahlung:
Der Rundfunksender „Witzleben“ begann 1929 mit ersten regelmäßigen
Testsendungen. Die erste deutsche Fernseh-Norm (DRP) legte kurz danach fest,
dass das Bild in 30 Zeilen (= 1200 Bildpunkte) bei 12,5 Bildwechsel pro Sekunde
sein sollte. Beispiel: Im Jahr 1931 war das Bild schon in 48 Zeilen zerlegt mit
25 Bildwechsel pro Sekunde und schon im Jahr 1936 wurde das Bild in 375 Zeilen
Zerlegt.
Fernsehentwicklung unter dem Nationalsozialismus:
Ab 1934 wurden Fernsehsendungen mit Bild und Ton übertragen. Kurz darauf wurden
weitere Fernsehstuben und Großbildstellen eröffnet. Etwa 30 Personen konnten in
diesen Fernsehstuben kostenlos Fernsehsendungen ansehen. Auf der 16. Großen
Deutschen Rundfunk- und Fernsehrundfunk-Ausstellung Berlin am 28. Juli 1939
wurde der Deutsche Einheits-Fernseh-Empfänger E1 vorgestellt, der damals als
technische Meisterleistung galt.
Farbiges Fernsehen:
Am 25. August 1967 wurde in der BRD die technische Neuerung des Fernsehen
eingeführt: Das Farbfernsehen.
Das DDR-Fernsehen strahlt seit Oktober 1969 ein zweites Programm aus, das
erstmals auch Farbsendungen zeigte. Die SED versuchte vergeblich in den 70er
Jahren das Westfernsehen, das fast überall in der DDR zu empfangen war, zu
unterbinden
Fernsehsender:
Im Deutschen Fernsehen gibt es öffentlich-rechtliche und private Fernsehsender.
Im Gegensatz zu dem öffentlich-rechtlichen Fernsehsender werden die privaten
Fernsehsender durch die Werbung, die sie ausstrahlen finanziert.
Voll- und Unterhaltungsprogramme:
Öffentlich-Rechtliche Fernsehsender:
• ARD (Das Erste): auf Sendung seit 25. Dezember
1952
• ZDF (Zweites Deutsches Fernsehen): auf Sendung
seit 1. April 1963
• SF DRS (SF1, SF2, SF Info): auf Sendung seit
20. Juli 1953
• ORF (ORF1, ORF2): auf Sendung seit 1. August
1956
• 3sat: als ZDF 2 auf Sendung seit 1. Januar 1984; als 3sat auf Sendung seit 1.
Dezember 1984
• DW TV: auf Sendung seit 1. Januar 1992; als Deutsche Welle TV, nahezu weltweit
über zahlreiche Satelliten empfangbar
• ARTE: auf Sendung seit 30. Mai 1992
• German TV: auf Sendung seit 2001 in Nordamerika
Private Fernsehsender:
• SAT.1: als PKS seit 1. Januar 1984 auf Sendung,
als SAT.1 seit 1. Januar 1985 auf Sendung
• RTL Television: meist als RTL (Radio Tele
Luxemburg) bezeichnet – dt. Programm auf Sendung seit 2. Januar 1984 als RTL
plus, 31. Oktober 1992 Umbenennung zu RTL Television
• ProSieben: auf Sendung seit 1. Mai 1987 als
Eureka TV, seit 1. Januar 1989 als ProSieben auf Sendung
• Kabel 1: seit 29. Februar 1992 als „Der
Kabelkanal“ auf Sendung, seit 24. Dezember 1994 als Kabel 1
• VOX: auf Sendung seit 25. Januar 1993
• RTL II: auf Sendung seit 6. März 1993
• Super RTL: auf Sendung seit 28. April 1995
4.2. Spartenprogramme:
Kinderprogramme:
• KI.KA: auf Sendung seit 1. Januar 1997 als „Der Kinderkanal“, ab 1. Mai 2000
als „KI.KA“
• Super RTL: auf Sendung seit 28. April 1995
• Nickelodeon: auf Sendung vom 12. Juli 1995 bis 31. Mai 1998 – Neustart in
Deutschland am 12. September 2005 unter dem Namen „Nick“
Nachrichten:
• N-TV: auf Sendung seit 30. November 1992
• N24: auf Sendung seit 24. Januar 2000
• Phoenix: auf Sendung seit 7. April 1997
Musik:
• MTV: auf Sendung seit 1.August 1987 als MTV Europe – auf Deutsch seit 1995 als
MTV Central
• VIVA: auf Sendung seit 1. Dezember 1993
• VIVA PLUS: auf Sendung seit 21. März 1995 als VIVA ZWEI, seit 7. Januar 2002
als VIVA PLUS
• MTV 2 („The Pop Channel“): auf Sendung seit 4. Mai 1995 als VH1, seit 1. Mai
2001 als MTV 2
Sport:
• DSF (Deutsches Sportfernsehen): auf Sendung seit 1. Januar 1993
• Eurosport
Ehemalige Fernsehprogramme:
DDR:
• DDR 1 bzw. DFF 1: auf Sendung vom 21. Dezember 1952 bis 14. Dezember 1990
• DDR 2 bzw. DFF 2: auf Sendung vom 3. Oktober 1969 bis 14. Oktober 1990, vom
15. Dezember 1990 an als DFF-Länderkette
Berlin:
• RIAS TV: auf Sendung vom 22. August 1988 bis 1992
• OK 1 (Offener Kanal Berlin 1): wurde mit OK 2 zum OKB zusammengelegt
• OK 2 (Offener Kanal Berlin 2)
• SFB 1: auf Sendung vom 1. Oktober 1992 bis 29. Februar 2004, anfangs als B1
• ARD 2: auf Sendung vom 1. Juni 1961 bis 1. April 1963
• ZDF 2: auf Sendung vom 1. Januar 1984 bis 30. November 1984, Vorgänger von
3sat
• Eins Plus: auf Sendung vom 29. März 1986 bis 30. November 1993
• ORB Fernsehen: auf Sendung vom 1. Januar 1992 bis 29. Februar 2004, anfangs
als ODR
Der Deutsche Fernsehpreis:
Der Deutsche Fernsehpreis wird jedes Jahr von einem anderen Fernsehsender
ausgerichtet. Der Preis möchte die Qualität des deutschen Fernsehprogramms
fördern und hervorragende Leistungen würdigen.
Der Deutsche Fernsehpreis wird in 25 Kategorien verliehen.
Geschichte des Deutschen Fernsehpreises:
Gegründet wurde der Deutsche Fernsehpreis im Oktober 1998 gemeinsam von ARD,
ZDF, RTL und SAT.1. Die beiden TV-Preise „Telestar“ (ARD und ZDF) und „Der
Goldene Löwe“ (RTL) gingen im Deutschen Fernsehpreis auf.
Die erste Verleihung des Deutschen Fernsehpreises fand am 2. Oktober 1999 im
Rahmen einer festlichen Gala im neu gebauten Kölner Coloneum statt.
Nach RTL (1999), ZDF (2000), SAT.1 (2001), ARD/WDR (2002), RTL (2003) und ZDF
(2004) ist in diesem Jahr, am 15. Oktober 2005, wieder SAT.1 der Ausrichter.
Kriterien der Preisverleihung:
Ausgezeichnet mit dem Deutschen Fernsehpreis werden Fernsehproduktionen
deutschen Ursprungs oder die hauptsächlich unter deutscher Mitwirkung
hergestellt wurden und Persönlichkeiten, die zu solchen Fernsehproduktionen
beigetragen haben. Außerdem müssen die Produktionen im deutschen Fernsehen
ausgestrahlt worden sein. Am Tag der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises
werden die Preise vergeben durch Abstimmung der Jury.
Die Jury-Mitglieder sind bekannte Produzenten, Journalisten oder Filmschaffende.
Fernsehen ist heutzutage nicht mehr wegzudenken. Den Durchbruch zum Massenmedium
erlebte das Fernsehen in den Jahrzehnten nach Ende des 2. Weltkrieges.